vor zwei Jahren

symbolische japanische Flagge

…, zerstörtes Leben, Zukunftsängste, geringere Geburtenraten, steigende Krebsfälle, heimatlose Bewohner, unbekannte Folgen für riesige Areale (ca. 10% der Landmasse), ständige Kühlung in den nächsten vierzig Jahren, riesige Mengen an Kühlwasser und strahlendem Schutt, …

kaltes klares Wasser

Gegen die EU-Pläne unser aller Wasser zu privatisieren kann jeder betroffene Europäer und jede Europäerin online unterschreiben.
Wie es dann weitergeht hängt wohl indirekt von der Anzahl der Stimmen ab, denn dadurch wird Druck erzeugt sich mit dem Thema ausgiebiger und im Sinne der Betroffenen zu befassen.

mehr Informationen im Web:

Wenn wir aber mit dem Fracking anfangen, könnte es sein, dass ich mein Teewasser nicht mehr aus dem Wasserhahn laufen lasse.

nie wieder wäre schön

anti AKW icon

Während unser EU-Energiekommissar Günther Oettinger den Neubau von Atomkraftwerken für Deutschland nicht ausschließen mag und auch in 2050 noch Atomstrom im Deutschen Netz fließen sieht, spricht Umweltminister Peter Altmaier ganz andere Worte. Er sehe „unter keiner denkbaren politischen Konstellation die Chance auf eine Renaissance der Kernkraft in Deutschland“. Das klingt ermutigend, denn in Japan könnte der komplette Atomausstieg rückgängig gemacht werden. Und das nach den Erfahrungen auf der Insel.
Es reift auch die Erkenntnis, dass Atommüll in andere Länder zu verkaufen keine Lösung ist.
Jetzt fehlt nur noch die Übernahme der gesamten Verantwortung gerade für die nachfolgenden Generationen. Und das heißt nicht „ein zentrales Endlager nur im Konsens“, denn ein Jahrtausende sicherer Ort unter der Erde ist NONSENS.

alles aufessen

Ungewöhnlich geformtes Obst und Gemüse nehme ich gerne mit nach Hause.

Kartoffel in Herzform

Früher dachte ich auch an verbeulte Dosen, aber da gibt es widersprüchliche Aussagen. Im schlechtesten Fall kann was von der Metalldose in den Inhalt gelangen. In letzter Zeit höre öfter von Projekten gegen unsere Wegwerfgesellschaft. Hier ein sehr charmantes:
CulinARy MiSfiTSDort finden die außergewöhnlich geformten Früchtchen ein kurzzeitiges Zuhause und später ein Platz im Topf und auf dem Teller und im … .

Kartoffel in Kamelform

Zwangskennzeichnung

Ich habe persönlich gar nichts gegen Herrn Altmaier, der ist eher sympathisch. Aber da schlägt schon wieder so eine Nachricht auf.
Herr Altmaier mit seinem SloganDas würde so manchem gut zu Gesichte stehen.
Bei unserem Mehrwegsystem erscheint mir dies aber nicht zur Verbesserung beizutragen. Denn bei allem andern außer den Getränken finde ich fast keine Mehrwegverpackungen. Da würde Zeit und Material gespart wenn nur die ökologischen Ummantelungen ordentlich gekennzeichnet wären — nämlich so gut wie keine.


das Originalbild ist von Christian Doppelgatz/KUXMA, unter der Creative Commons-Lizenz (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported) lizenziert und von → hier


es gibt kein Endlager

Aber es wird daran gearbeitet.
Leider nicht wie gedacht, denn die Asse 2, seit 1967 Lager für über einhundertausend schwach- und mittelradioaktive Müllfässer, scheint ungewollt zum Endlager zu werden. Weil Wassereinbruch und der kompletten Einsturz droht, sollte der Inhalt des ersten Endlagers nach schon fünfzig Jahren endlich im nächsten Endlager endgelagert werden. Das erste Endlager ist aber schon so am Ende, dass es nur schwer gelingt die Fässer zu bergen.
Da aber unser nuklearer Abfall erst nach zehntausenden Jahren die Hälfte seiner Strahlung abgebaut hat, kann es kein Endlager geben. Ich werde darauf nur noch einige Jahrzehnte hinweisen. Unseren Nachkommen und dem gesamte Planeten wird dieses überflüssige Erbe aber eine schwere Last.
Atomstrom ist bei dieser Faktenlage schon heute unbezahlbar und mit jeder Kilowattstunde aus dieser unverantwortlichen Militärabfalltechnologie wird der Müllberg größer.

Quelle

Mini Taxi

Auf einer längeren Taxifahrt führte ich auch ein längeres nettes Gespräch mit dem Fahrer. So ein Taxifahrerleben scheint auch nicht mehr so ganz einfach zu sein. Eine seiner Ideen, um im Geschäft zu bleiben, ist das Betreiben des kleinsten Taxis in Deutschland.

Visitenkarte des Taxiunternehmers

Vielen Dank für die kurzweilige Beförderung.
Schade, dass ein Taxifahrer nicht mehr allein vom Taxifahren leben kann. In dem unten verlinkten Artikel klingt es nach viel Bürokratie und Aufwand.

→ Artikel in der mz-web

Welterschöpfungstag

Unsere Erde ist für dieses Jahr schon am Ende.
Mehr will ich dazu gar nicht sagen, das erschöpft auch mich.

Glücklicherweise gibt es auch Unerschöpfliches und davon brauche ich zusehends mehr.

Rammdösig

„Kennzeichen sind für die meisten Autofahrer eine Herzensangelegenheit. Sie sind Ausdruck von Heimatverbundenheit, Heimatliebe und Identifikation.“

Da ist wohl in einem Büro die Klimaanlage ausgefallen.
Anstatt sich zu kümmern den Individualverkehr zu verringern bis endlich Solarstrom und nicht Lebensmittel oder Erdöl als Antrieb benutzt wird, sollen weiterhin jede Menge Explosionsmotoren aus dem letzten Jahrtausend mit anheimatelnden Etiketten rumgurken.
Ein weiterer Grund zum Fahrrad fahren.

Schlaumaier

„Aus diesem Grund haben wir die Förderung der Photovoltaik Anfang Juli in der Degression deutlich verschärft und mit 52 GW erstmals eine Obergrenze für die Förderung eingeführt.“

„Die sichere Entsorgung und Endlagerung radioaktiver Abfälle gehört zu den großen generationsübergreifenden Aufgaben. Es handelt sich oftmals um die Beseitigung von Fehlern der Vergangenheit und gleichzeitig um Aufgaben, deren Erledigung Jahre oder Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.“

„Im Hinblick auf die schwierige Unterscheidbarkeit zwischen pfandpflichtigen Einweg- und Mehrwegprodukten strebe ich bis zum 4. Quartal 2012 die Verabschiedung einer Verordnung mit der Pflicht zur eindeutigen Kennzeichnung von Einweg- und Mehrwegverpackungen in der Verkaufsstelle an.“

„… Fracking in Trinkwasserschutzgebieten zu verbieten.“

„Bereits vor der Sommerpause hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Änderung des Umweltrechtsbehelfsgesetzes beschlossen. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Kernpunkt
des Gesetzentwurfs ist die Umsetzung des sogenannten „Trianel-Urteils“ des Europäischen Gerichtshofes. Der Gesetzentwurf sieht daher vor, die bisherige Beschränkung der Umweltverbandsklage auf die Überprüfung individualrechtsschützender Umweltvorschriften entfallen zu lassen.“

→ Quelle

Wende ?
Wohl eher mit angezogener Handbremse in den Abgrund.

Für ein paar Ausführungen bin ich wohl wieder zu blöd.
Aber generationsübergreifende Aufgaben lassen sich wohl nur bei Eintagsfliegen in einigen Jahrzehnten erledigen und wenn es nur noch wirklich recyclingfähige Verpackungen mit ordentlich Pfand gibt, kann die Unterscheiderei auch ausbleiben.
All unsere Energie kommt letztlich von der S☀nne, deshalb die meiste Forschung in diesem Bereich  (auch wenn die Griechen mehr davon haben).
Vom Sparen ist nur einmal die Rede, bei den Kosten.

keine Saure-Gurken-Zeit

180

Produktlabel

gekauft am: 25.09.2018
im: Penny-Markt
für: 0,24 €/100g Abtropfgewicht
Zutaten: Gurken, Wasser, Branntweinessig, Zucker, Silberzwiebeln, Speisesalz, Dill, Senfsamen, Paprika, natürliches Gewürzaroma

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jeden Tag eine gute Mail

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,
Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland möchten sich vegetarisch oder vegan ernähren und auf jegliche Form von Tierbestandteilen oder Produkten tierischen Ursprungs in ihren Lebensmitteln verzichten. Andere Menschen meiden aus religiösen Gründen bestimmte Tierarten oder wollen beim Einkauf nur bestimmte Formen der Tierhaltung unterstützen. Die Wahlfreiheit ist jedoch erheblich eingeschränkt: Die derzeitige Gesetzeslage lässt viele Fälle zu, in denen tierische Produkte oder Tierbestandteile ohne jede Kennzeichnung in Lebensmittel gelangen.
Sehr geehrte Frau Ministerin, wer sich vegetarisch oder vegan ernähren möchte, muss die Möglichkeit dazu haben! Die gesetzlichen Lücken müssen geschlossen werden, um Wahlfreiheit möglich zu machen. Ich fordere Sie daher auf, folgende gesetzliche Klarstellung durchzusetzen:

  1. Wo Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe tierischen Ursprungs eingesetzt werden, muss dies deutlich erkennbar sein. Das gilt auch für tierische Bestandteile in Aromen, Zusatzstoffen und technischen Hilfsstoffen, die während des Produktionsprozesses zum Einsatz kommen.
  2. Die Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ müssen wie folgt rechtlich definiert werden:
    Vegetarisch: Ohne Zutaten hergestellt, die von einem toten Tier stammen (Ovo-Lacto-Vegetarismus), erlaubt sind Ei- und Milchprodukte
    Vegan: Ohne jegliche tierische Lebensmittel (einschließlich Milch und Eiprodukte) hergestellt

Mit freundlichen Grüßen,
GriSu

versendet via → foodwatch.de

das Thema ist gesetzlich geschützt

→ Olympukes 2012 ←

Megaeventkritikbilder in Form eines Schriftsatzes.
Profisport finde ich so spannend wie Kapital beim Zinsen abwerfen zuzuschauen!
Lieber hätte ich jede Menge kostenloses Tischtennisequipment.
Und wöchentlich mindesten eine runde Chinesisch,
mit möglichst viele noch unbekannten Mitspielern.

via → Fontblog

p.s.
bei zu viel Sport-Kommerz im Browser: → The Olympics Blocker

down-, re-, upcycling & more

Was wir normalerweise als Recycling bezeichnen, ist fast immer Downcycling und Upcycling ist was ganz Seltenes.

Diese Teufelskreise durchbricht nur ein anderer Ansatz — KEIN MÜLL MEHR.
Das GANZE nennt sich Cradle to Cradle: „Von der Wiege zur Wiege“.

Müllreduktion und die Cycle-erei zögern universale Lösungen eher hinaus und schaffen uns nur ein besseres Gewissen. Und wenn ich die wenigen brauchbaren Waren in meinem Stoffbeutel nach hause getragen habe, finde ich darin immer noch jede Menge Pastik. Ob daraus jemals wieder Erdöl wird?

Begriffskärung von hier: → RESET

keine gratis BILD für Niemand

Manche sagen ja, dass das BILD Boulevard-Magazin (das Wort Zeitung finde ich unangemessen) gar kein Thema sei. Es müsse ja niemand konsumieren. Nach einem post im law blog und Mails von Freunden thematisiere ich das doch mal.

am 23. Juni will der Springer Verlag sich an unseren Briefkästen vergehen

ironischer Briefkastenaufkleber

Campact!de hat da schon was vorbereitet! Ich gebe aber sehr ungern meine Daten egal wohin. Deshalb werde ich mir einen „Keine Gratis-Zeitungen einwerfen“-Aufkleber an den Briefkasten pappen, das scheint das einzige Mittel dagegen zu sein. Falls ich an dem Tag zu hause bin, schau und hau ich gegebenenfalls dem oder der Postzustellenden auf die Finger.
Meine Probleme mit dem „Werbeträger“ sind einerseits die Form, fürchterliches Layout und reißerische Überschriften und Bilder. Die inhaltliche Qualität lässt sich am besten im BILDblog überprüfen. Am meisten beklage ich aber ernsthafte Politiker und Prominente, die ein solches Publikationsmedium nutzen und auch noch bevorzugen!
Beim Fakten sammeln bin ich auf diese Tabelle prominenter Werber gestoßen.
Es sei aber auch an einige Helden erinnert: Anke Engelke, Charlotte Roche und Christoph Maria Herbst.

Ich fühle mich durch aufgeklappten Großbuchstabensalat und Plakatwerbung belästigt und aus dummer, sexistischer, ausgrenzender, beleidigender, polarisierender Unterhaltung wird für mich wenig unterhaltende Dummheit, Frauenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Beleidigung und Polemik.

kEin-BILD-ung !!!

mein Briefkasten mit Aufkleber

warten auf keine Post

Fazit

Nix im Kasten, wurde im Hausflur abgelegt.
Da mein Mietvertrag verlangt, die Treppen und Flure freizuhalten, bin ich dem nachgekommen und hab das Bündel fachgerecht entsorgt.
Es wäre ja nicht schön, wenn da jemand drüber stolpern würde — ist ja schon ganz anderen passiert.